:INNEN.

Departments
Institute of Art Sciences and Art Education
Art and Communication Practices
Lydia Simon (Bachelor Thesis)
Betreuer*in: Jo Schmeiser

Sprache soll unsere Welt in ihrer Vielfalt repräsentieren – aber was, wenn sie das nicht kann? Wenn etwa Frauen immer nur mitgemeint und nicht explizit genannt werden, wird Sprache zum pathologischen Diskriminierungswerkzeug, das unsere Welt nicht repräsentiert, sondern normiert. Die künstlerische Arbeit zeigt, was das Patriarchat der Sprache in uns auslöst, wenn ihre normierende Funktion ins Bewusstsein und das »innen« nach außen dringt. Sie ist das Resultat einer expressiven Suche nach Gleichgesinnten, nach Erweiterung um Differenz und Dissidenz, die in konkreter oder abstrakter Weise in die Arbeit aufgenommen wurden.